Auf die Qualität kommt es an: Je tiefer die Wurzel, desto höher der Baum

Ein kleiner Setzling braucht Licht, Wasser und Zeit, um ein starker Baum zu werden. Ich denke bei meiner Arbeit oft an dieses Bild, denn mit Übersetzungen ist es ähnlich. Ich garantiere Ihnen hochwertige Übersetzungen. Dafür bearbeite ich jeden neuen Auftrag in fünf Schritten:

  • Die Rohübersetzung. Hier stehen oft noch mehrere Übersetzungsvarianten nebeneinander. Unklare Stellen markiere oder kommentiere ich.
  • Die gründliche Recherche. Inhalt und Sprache überprüfe und hinterfrage ich sorgfältig.
  • Der Vergleich von Original und Übersetzung: Ist alles vollständig? Habe ich alles richtig verstanden? Bei Unklarheiten frage ich jetzt nach.
  • Die Lektüre der Übersetzung als eigenständigen deutschen Text. Jetzt löse ich mich vom Original. Man soll dem deutschen Text nicht anhören, dass er eine Übersetzung ist.
  • Der Korrekturdurchgang. Zum Schluss prüfe ich Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik.

Schritt 4 und 5 wiederhole ich gegebenenfalls noch einmal. Idealerweise liegen zwischen der Übersetzung und ihrer Überarbeitung und Korrektur einige Tage Zeit. Ein wenig Abstand hilft, den Text noch besser zu machen und Dinge zu bemerken, die man sonst vielleicht übersieht.

“Wahr ist’s, daß wahre Verbindungen Zeit brauchen, wie Bäume, um Wurzeln zu treiben, Kronen zu bilden und Früchte zu bringen.” J.W.v.Goethe

alte dicke Baumwurzel über der Erde

Ein Plädoyer für mehr Zeit

Es ist oft nicht möglich, die Zeit einzuräumen, die im Idealfall für eine Übersetzung nötig wäre. Trotzdem appelliere ich an Sie, es zu versuchen, damit ich alle fünf Schritte zur hochwertigen Übersetzung konzentriert gehen kann.

Sicher – Zeit ist Geld. Aber auch eine schlechte Übersetzung kann teure Folgen haben: Extrakosten für eine Überarbeitung und im schlimmsten Fall sind sogar Imageschäden oder sinkende Verkaufszahlen denkbar.

Sie können helfen – 5 Punkte für mehr Qualität in möglichst kurzer Zeit:

  • Kontext. Wofür wird die Übersetzung verwendet? Wird sie veröffentlicht? Wenn ja, wo? Was ist ihr Zweck?
  • Zielgruppe. An wen richtet sich die Übersetzung? Wer soll sie lesen und warum? Für wen schreibe ich?
  • Referenzmaterial. Wurden schon ähnliche Übersetzungen erstellt? Gibt es firmeninterne Glossare/Terminologie? Ist Bildmaterial vorhanden?
  • Ansprechpartner. Wem darf ich meine Fragen stellen?
  • Langfristige Zusammenarbeit. Wer das Unternehmen gut kennt, kann auf Anhieb treffender formulieren.